Aktuelle Produktion

 

DER HIMMEL ÜBER DER RUHR

Eine Heimatsuche in Bildern, Texten und Tönen zur Eröffnung der 36. Duisburger Akzente

 

 

Der Mensch hat seine Heimat dort, wo er satt wird, nicht wo er geboren wurde.

(Türkisches Sprichwort)

 

Des Menschen Beziehung zur Heimat ist, so scheint es wenigstens, komplizierter als jede Ehe: Fast jeder braucht sie, doch fast niemand weiß, wo und was sie eigentlich ist. Ist sie an einen Ort gebunden oder kann ein Mensch, ein Haus, ein Tier sie ersetzen? Wie verändert sie sich, wenn man von da, wo man geboren wurde, weggeht, flüchten muss, vertrieben wird? Wie unterscheidet sich von Land zu Land, Kultur zu Kultur, Generation zu Generation, was wir brauchen, um uns irgendwo heimisch zu fühlen?

 

Im Auftrag der 36. Duisburger Akzente hat das Team um die Regisseure Jennifer Whigham und Jens Kerbel und den Musiker Peter Engelhardt sich auf die Suche nach der Heimat gemacht, hat Dichter und Forscher befragt, Literatur und Musik durchforstet und mit Duisburger Bürgern darüber gesprochen, was Heimat für sie bedeutet, was das Leben in Duisburg und dem Ruhrgebiet charakterisiert. Was ihre Suche zutage gefördert hat, zeigen sie anlässlich der Festivaleröffnung in einer Montage aus Bildern, Texten und Musik. 

 

Konzept, Regie: Jens Kerbel, Jennifer Whigham | Textfassung: Jennifer Whigham, Kristina Wydra | Bühne: Gesine Kuhn | Kostüme: Sigrid Trebing | Musikalische Leitung: Peter Engelhardt | Video: Halil Özet | Chorleitung: Annegret Keller-Steegmann | Dramaturgie: Kristina Wydra

 

Mit den Spielern Bettina Marugg, Sabine Osthoff, Tatjana Pasztor, Hilmi Sözer, den Musikern Volker Kamp (Bass/Gesang), Stefan Lammert (Drums), Peter Engelhardt (Gitarre), Miriam Hardenberg (Cello/Gesang), Jim Campbell (DJ) sowie Kindern und Jugendlichen aus Duisburg 

 

6. März 2015, Gebläsehalle im Landschaftspark Nord

 

Im Foyer der Gebläsehalle sind zur Eröffnung Fotografien aus Astrid Heups’ Ausstellung HEIMAT zu sehen.

 

Eine Produktion von PET Projects – Places Experiencing Theater

 

 

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JANUAR 2015

Jens Kerbel und Gesine Kuhn erarbeiten für das Theater Heilbronn die Produktion TSCHICK von Wolfgang Herrndorf.

Inszenierung: Jens Kerbel, Ausstattung: Gesine Kuhn

Premiere: 09.01.2015, 20.00 Uhr, Theater Heilbronn

Weitere Informationen unter: www.theater-heilbronn.de

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JUNI 2014

Gesine Kuhn erarbeitet das Bühnen- und Kostümbild für die Produktion NATHAN DER WEISE von Gotthold Ephraim Lessing, bei den Burgfestspielen Bad Vilbel.

Inszenierung: Ina-Annett Keppel, Bühne und Kostüme: Gesine Kuhn und Veronika Sophia Bischoff

Premiere: 20.6.2014

Weitere Informationen unter: www.kultur-bad-vilbel.de

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MAI 2014

Jens Kerbel inszeniert am Theater Bonn die Oper DAS KIND UND DER ZAUBERSPUK (L' Enfant et les Sortiléges) von Maurice Ravel

Musikalische Leitung: Ekaterina Klewitz, Inszenierung: Jens Kerbel, Bühne: Ansgar Baradoy, Kostüme: Mathilde Grebot, Choreographie: Bärbel Stenzenberger

Premiere: 24.5.2014

Weitere Informationen unter: www.theater-bonn.de oder www.jens-kerbel.de

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  TUVALU - EINE REISE IN DIE WELT DER TRÄUME

 

 

  Die Reise Beginnt!

 

 

 

  Kannst du wohl nie entrinnen:

  Nach drinnen, wenn du draußen bist,

  Nach draußen, bist du drinnen ..."   (Mascha Kaléko)

 

 

 

 

 

 

 

 

Heute beginnt die Reise nach Tuvalu und wir haben uns schnell   erkundigt, wie man von Duisburg aus hinkommt...

Duisburg und die die Hauptstadt von Tuvalu, Funafuti, liegen ungefähr 15.194 Kilometer Luftlinie auseinander. Das sind umgerechnet 9.442 Meilen und 8.198 Seemeilen.

Mit einem Kleinflugzeug, beispielsweise einer Cessna 172 P, bräuchte man bei 200 km/h ungefähr 75 Stunden und 58 Minuten. Mit einem Airbus A 320 mit 800 km/h, wären wir in 18 Stunden und 59 Minuten da. Die kürzeste Strecke fliegt man mit einem Airbus A380,  der es auf 945 km/h bringt. Damit wären wir bereits nach 16 Stunden und 4 Minuten gelandet.

 

 

Die Zeitverschiebung von Duisburg nach Funatuti beträgt + 11 Stunden, das heißt, wenn am Freitag 14.03 in Duisburg die Ortszeit 20.00 Uhr beträgt, haben wir in Funafuti bereits Samstag den 15.03, / Uhr morgens! Das Gleiche gilt für die darauffolgenden Vorstellungen am 15.03 und 16.03.

Mit der Bahn oder dem Auto oder auch per Schiff, ist die effektive Reisezeit wesentlich länger. Da träumerische Menschen mit Hang zu großen Erlebnissen und Abenteuern gerne per Schiff reisen, wurden mehrere Schiffe mit größter Sorgfalt hergestellt. Sie befinden sich bereits in der Testphase!

 

In der Wirklichkeit sehen die die Atolle von Tuvalu mit ihren reizvollen Landschaften und paradiesischen Stränden aus, wie Träumen entsprungen.

Aber was ist schon Wirklichkeit ...

 

(Text und Probenfotos von Maja Friedrich)

 

 

 

TUVALU - EINE REISE IN DIE WELT DER TRÄUME

 Nach einem Film von Veit Helmer

  

  

Premiere am 14. März 2014, Liebfrauenkirche Duisburg

 Da ist ein heruntergekommenes Schwimmbad, in dem – bis auf ein paar Übriggebliebene – niemand mehr schwimmt. Da ist eine leere alte Kirche, in der niemand mehr an etwas glaubt. Orte, die von dem erzählen, was einmal war und nicht mehr ist. Man kann sich an der Illusion festklammern, es wäre noch so. Wie Anton, der seinem despotischen blinden Vater Karl lebendiges Treiben im Bad vorgaukelt. Oder man träumt vom Aufbruch in eine andere Welt, eine Heimat, ein Glück – ein Tuvalu. Wie Antons Bruder Gregor, für den Glück aber bloß Profit heißt und der das Bad lieber heute als morgen in die Luft sprengen und das Grundstück verkaufen will. Oder wie Anton, als er plötzlich Eva trifft und sich in sie verliebt. Wird Gregor alles zerstören? Werden Anton und Eva gen Tuvalu aufbrechen, und werden sie es finden? 

Die Regisseure Jennifer Whigham und Jens Kerbel, die bei den Akzenten 2010 und 2012 Adaptionen von Aki Kaurismäkis Film „Das Mädchen aus der Streichholzfabrik“ und Sten Nadolnys Roman „Die Entdeckung der Langsamkeit“ zeigten, erzählen in der Liebfrauenkirche im Duisburger Zentrum Veit Helmers melancholisch-schräges Märchen vom Zerbrechen der einen und dem hoffnungsvollen Aufbruch in eine andere Welt.

 

 

 

 

  Inszenierung: Jennifer Whigham und Jens Kerbel

  Bühne: Gesine Kuhn

  Kostüme: Sigrid Trebing

  Dramaturgie: Kristina Wydra

  

 Mit: Sabine Osthoff und Konstantin Lindhorst

  

Weitere Informationen unter: 

 

 

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SEPTEMBER 2013

Jennifer Whigham und Jens Kerbel inszenieren für das Schauspiel Dortmund die Komödie MÄNNERHORT von Kristof Magnusson. (Regie: Jens Kerbel, Jennifer Whigham, Ausstattung: Larissa Hartmann)

Premiere ist am 21.09.2013 um 20 Uhr im Studio

Weitere Informationen unter: www.theaterdo.de oder www.jens-kerbel.de

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JUNI 2013

Für das Theater Bonn inseniert Jens Kerbel die Kinderoper DIE ARABISCHE PRINZESSIN von Juan Crisóstomo de Arriaga. (Musikalische Leitung: Ekaterina Klewitz, Inszenierung: Jens Kerbel, Bühne: Ansgar Baradoy, Kostüme: Mathilde Grebot)

Premiere ist am 15.06.2013 um 18 Uhr in der Spielstätte Alter Malersaal

Weiter Informationen unter: www.theater-bonn.de oder www.jens-kerbel.de

 

Jennifer Whigham und Kristina Wydra übersetzen das Stück DIAMOND STARS von Maya Arad für den Pegasus Theater und Medienverlag

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MAI 2013
 
Jennifer Whigham inszeniert für das Theater Bonn Dennis Kellys WAISEN. Premiere ist am 8.5.2013 

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NOVEMBER 2012

Gesine Kuhn ü bernimmt die Ausstattung der Produktionen DIE SCHNEEKÖNIGIN nach H.C. Andersen (Regie: R. Schmidt), Premiere: 11.11.2012 am Staatstheater Darmstadt und A CHRISTMAS CAROL nach C. Dickens (Regie: B. L. Goldman), Premiere: 17.11.2012 am Theater Bonn

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OKTOBER 2012

Für das Theater Bonn übernimmt Gesine Kuhn die Ausstattung der Produktion HARPER REGAN von Simon Stephens (Regie: P. Benecke)

Premiere ist am 05.10.2012 in den Kammerspielen

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SEPTEMBER 2012

Für das Theater Dortmund inszeniert Jennifer Whigham DIE AGONIE UND DIE EKSTASE DES STEVE JOBS von Mike Daisey. 

Informationen unter: www.theaterdo.de

 

Für das Rheinische Landestheater Neuss, übernimmt Gesine Kuhn die Ausstattung für die Produktion "Auszeit - ein musikalischer Seelenritt" (Regie: K. Wolters, W. Kiesbauer). Premiere ist am 28.09.2012

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JUNI 2012

Für das Theater Bonn, inszeniert Jens Kerbel die Kinderoper PEER GYNT, nach dem Bühnenstück von Henrik Ibsen, mit der Musik von Edvard Grieg.

Premiere ist am 22.06.2012 um 18.00 Uhr in der Spielstätte Alter Malersaal

Informationen unter: www.theater-bonn.de oder www.jens-kerbel.de

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APRIL 2012

Jens Kerbel und Gesine Kuhn erarbeiten am Hessischen Staatstheater Wiesbaden eine Produktion von Juliane Kanns Stück BIRDS.

Premiere ist am 29.04.2012 um 19.30 Uhr im Studio

Informationen unter: www.staatstheater-wiesbaden.de oder www.jens-kerbel.de 

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MÄRZ 2012

Für den Stückemarkt der Berliner Festspiele übersetzen Kristina Wydra und Jennifer Whigham das Stück JONAS JAGOW von Michel Decar.

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MÄRZ 2012

ZUSATZVORSTELLUNG! Wegen der großen Nachfrage, wird es ein zusätzliche Vorstellung von DIE ENTDECKUNG DER LANGSAMKEIT geben. Die Vorstellung findet am 18.03 um 19.00 Uhr im Mercatorquartier statt. Karten gibt es unter: 0203 285 44 0       

 

 

 

Uraufführung am 3.3.2012 - Festival Duisburger Akzente, MercatorQuartier

Weitere Termine:

Sonntag, 04.03. 20:30 Uhr
Donnerstag, 15.03. 19:00 Uhr
Freitag, 16.03. 20:30 Uhr
Samstag, 17.03. 20:30 Uhr
Sonntag, 18.03. 19:00 Uhr   Zusatzvorstellung!

 

"Ohne es zu merken, hätte die Menschheit insgesamt die Wirklichkeit plötzlich verlassen; alles, was seitdem geschehen sei, wäre gar nicht wahr; wir könnten es aber nicht merken. Unsere Aufgabe sei es nun, diesen Punkt zu finden…“ (Elias Canetti)

Schon als kleiner Junge träumt er davon, zur See zu fahren, fremde Welten zu erforschen. Er will es weit bringen, weit, weit weg nicht nur von Zuhause, wo ihn keiner versteht. Denn John Franklin ist langsam. Sehr langsam. Viel zu langsam, so meinen alle, um jemals auch nur in die Nähe seines großes Ziels – der Entdeckung der legendären Nordwestpassage immerhin! – gelangen zu können. John jedoch lässt sich von der Häme und dem Tempo der Welt nicht beeindrucken, nimmt sich das Recht, die Welt in seiner eigenen Geschwindigkeit zu entdecken und geht unbeirrt seinen Weg. Ob er jemals irgendwo ankommen wird?

Nach der Adaption von Aki Kaurismäkis „Das Mädchen aus der Streichholzfabrik“ für die Akzente 2010, widmen sich Jennifer Whigham und Jens Kerbel (P E T projects) nun Sten Nadolnys Roman „Die Entdeckung der Langsamkeit“, der fiktiven Lebensgeschichte des britischen Seefahrers und Polarforschers John Franklin und unternehmen mit ihm eine Reise gegen den Strom der Zeit.


Eine Produktion von

 

 

 

Mit: Sabine Osthoff und Roland Silbernagl

Konzept/Fassung/Regie: Jennifer Whigham und Jens Kerbel

Ausstattung: Gesine Kuhn und Sigrid Trebing

Sound- und Videodesign: Lars Figge

Dramaturgie: Kristina Wydra

Produktionsassistenz: Lea Ibald

 

 

Weitere Informationen unter: www.duisburger-akzente.de


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Februar 2011

Jennifer Whigham und Kristina Wydra übersetzen die Stücke DER PENNER IST JETZT SCHON WIEDER WOANDERS von Juri Sternburg und DER CHINESE von Benjamin Lauterbach für den Stückemarkt der Berliner Festspiele.